Die Geschichte der Detektive

Den Beruf des Detektiven gibt es noch nicht so lange wie man vielleicht vermutet. Hier zu Lande kennt man ihn seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Zum Beispiel wurde die erste Detektei in Deutschland damals 1860 in Stettin eröffnet. In den USA, in Großbritannien und in Frankreich gibt es ihn schon länger und zwar seit dem 18. Jahrhundert. Viele kennen sicher Detektive aus bekannten Filmen wie Sherlock Homes und Dr. Watson. Eine Detektei ist ein freies Gewerbe und wird nach der 1869 eingeführten Gewerbeordnung ausgeübt. Nach dieser Ordnung besteht daher Gewerbefreiheit nachdem jeder deutsche Staatsbürger ein Arbeit als privater Ermittler ausüben darf. Im Jahre 1998 wurde die Gewerbeordnung ergänzt in dem jede zuständige Behörde ein Führungszeugnis einholen muss um von dem Gewerbebetreiber die Zuverlässigkeit zu überprüfen. Um es kurz zu sagen, jeder der kein dickes Vorstafenregister hat, kann heute Detektiv werden.

Um ein Detektiv zu werden gibt es für den Beruf keine spezielle Ausbildung, da diese für diesen Beruf nicht erforderlich ist. Doch leider ist der Markt mit Detekteien und Privatermittlern so überfüllt das die Klienten verunsichert sind. Aber gerade weil dieser Beruf keine Ausbildung erfordert gibt es auch hier die so genannten „schwarzen Schafe“ die ihrer Auftraggeber mit wenig Sachverstand aber dafür mit hohen Rechnungen in den Ruin und zur Verzweiflung treiben. Und das Ergebnis ist gleich Null. Allerdings fordert zum Beispiel die ZAD (Zentralstelle für Ausbildung im Detektivgewerbe) seit längerer Zeit die Einführung einer Detektivausbildung mit Prüfung vor der IHK um den Berufsanfängern fachliche Kenntnisse zu vermitteln. Die auszubildenden die dann die Prüfung bestanden haben dürfen sich danach „geprüfter Detektiv“ nennen.

Autor: admin
Datum: Mittwoch, 29. Oktober 2008 9:21
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