Sherlock Holmes im Kino

Guy Ritchie will es auch ohne Madonna schaffen. Trotzdem, dass sich Madonna und ihr Ehemann scheiden lassen, kann man dem „Verlassenen“ eine erfolgreiche Zukunft prognostizieren. Nicht nur mit dem Scheidungsgeld, nein, auch mit dem Geld, dass er mit seinem Film „Sherlock Holmes“ einspielen wird.

Der Meister der Detektiv ist eine fiktive Romanfigur des Autors Sir Arthur Conan Doyle. Er ist dafür verantwortlich, dass auch noch unsere Kindes Kinder sich für den Beruf des Detektivs interessieren. Nur leider hat der Privatdetektiv mit seinem Assistenten Watson – im Film übrigens von Jude Law gespielt – so gut wie gar nicht mit dem realen Privatdetektiv zu tun. Wir ermitteln nicht im vernebelten Moor nach irgendwelchen Mördern.

Es gibt eigentlich nur eine grundlegende Gemeinsamkeit: die Fähigkeit kombiniert zu denken und zu handeln. Die Verhältnisse zwischen Person A und Person B zu erkennen. Der Privatdetektiv muss Wege finden um Beweise zu beschaffen. Er muss den Tagesablauf seiner Zielperson genau ermitteln, um ihn dauerhaft zu jeder Tageszeit observieren zu können.

Aber auch andere Aufgaben sind in den modernen Zeiten der Privatdetektive dazu gekommen – die Wirtschaft. Morde fallen leider noch immer nicht in unseren Beruf.

Wir ermitteln bei Vertragsbetrügern, werden beauftragt mit der Vermisstensuche und observieren untreue Ehepartner. Das sind Fälle des Alltags. Aufträge die jedem von uns wiederfahren können, ohne dass wir etwas davon mitbekommen würden.

Und genau da setzt der Privatdetektiv ein – er ermittelt für Privatpersonen oder Wirtschaftsunternehmen und ermöglicht somit den Überblick. Die Auftraggeber, wissen mit wem sie umgehen oder mit wem sie zusammen arbeiten. Und dies geht nur dann, wenn ein Objektiver Ermittler Fakten und Beweise sammelt.

Dennoch kann man den Film Sherlock Holmes jedem empfehlen. Selbst ich als Privatdetektiv gebe mich gerne der Phantasie und Träumerei hin, dass es da auch noch diese Möglichkeit der Arbeit gibt. Der anerkannte Retter, der mit Strategie und logischer Intelligenz seine Fälle löst und Mörder und Verschwörungen enttarnt. Wer weiss, vielleicht komme ja auch ich irgendwann mal einen Mörder auf die Spur.

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Autor: admin
Datum: Sonntag, 19. Oktober 2008 12:47
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