Sozialbetrug im Kreis Esslingen
In den heutigen Zeiten gilt Sozialbetrug in der Gesellschaft schon lange nicht mehr als etwas, das Ungesetzlich ist. Die Erklärungen beruhen meist auf steigenden Lebenshaltungskosten, stagnierenden Löhnen und allgemeiner Unzufriedenheit über die hohen Sozialabgaben.
Aber trotzdem, dass das gesellschaftliche Ansehen Sozialbetrug schon fast legitimiert, gibt es Menschen die das gegenteilige finden. Sie fühlen sich ungerecht behandelt, aufgrund dessen, dass sie brav ihr Sozialabgaben leisten, keine Schwarzarbeit betreiben und versuchen mit dem auszukommen, was sie mit ihrer geregelten Arbeit verdienen. Im Endeffekt fängt der normale Steuerzahler die Personen auf, denen es ohne staatliche Unterstützung eigentlich schlecht gehen würde.
Ein Grund mehr auf die Barrikaden zu gehen, wenn ein normaler Steuerzahler erfährt, dass sein Bekannter schwarz arbeitet, zwei Autos besitzt, seine Miete und Unterhaltskosten vom Staat finanziert bekommt. Vergleicht man die Lebensstandards dieser zwei Personen, zieht der brav arbeitende Steuerzahler den Kürzeren.
Auch im Kreis Esslingen sind solche Fälle bekannt. Ein Grund mehr, dass sich die Steuerzahler versuchen zu wehren. So kontaktiere mich vor kurzem ein normaler Steuerzahler aus Esslingen um seinem Bekannten mit Beweisen auf die Schliche zu kommen. Er wies mich an ein lückenlose Observation durchzuführen, die beweisen soll, dass sein Bekannter direkt in Esslingen schwarz arbeitet.
Mein persönlicher Eindruck: Ich legitimiere keine Schwarzarbeit, aber denjenigen, denen etwas nachgewiesen werden kann, die tragen ganz alleine die Schuld dafür. Würde der Sozialbetrüger ein unauffälligeres Leben führen, würde keiner den Verdacht haben, dass dieser krumme Geschäfte macht. Ich lebe zwar unter anderem von Sozialbetrügern, aber ich muss immer wieder über deren Statements den Kopf schütteln.
Auch diejenigen, die in Esslingen angestellt sind und schwarz arbeiten ohne dass ihr Chef etwas davon mitbekommen soll, scheitern daran, dass sie unter Arbeitskollegen protzen. Das daraus resultierende Neidgefühl dieser guten Kollegen, endet dann meistens mit der Kündigung des Betrügers.
Solche Fälle passieren nicht nur in Esslingen tagtäglich – man hat das Gefühl, dass Sozialbetrüger einfach nicht schlauer werden.
