Beiträge vom Dezember, 2008

Der Detektiv auf leisen Sohlen

Sonntag, 28. Dezember 2008 14:11

Kein Mensch gerät liebend gerne in solch eine Situation. Ein ernstes Problem bahnt sich an in dem man professionelle Hilfe benötigt wird. Wenn man denkt betrogen zu werden, wenn man spürt das der Partner einem fremd geht oder man hat die Vermutung das ein Kollege jemanden anderes beklaut. Das sind schwerwiegende Vorwürfe, doch um die aus der Welt zu schaffen übergibt man so etwas nicht gerne der Polizei, den ohne konkreten Verdacht, das so etwas zu einer Straftat führt kann die Polizei sowieso nichts unternehmen. Und genau an diesem Punkt kommt der Detektiv. Solch ein Detektiv hat zwar keinerlei Sonderrechte, aber dafür Fähigkeiten und vor allem Erfahrung solche Vermutung und Fälle aufzuklären. Detektive kennen die Gesetzesgrundlagen und haben dazu noch soviel Fingerspitzengefühl das sie diese nicht überschreiten. Er kann ohne Hinweis auf einen Verdacht jemanden befragen, ihn beschatten und somit Recherchen für seine Ermittlungen erstellen. Jedoch sollte er auch seine Beweise niederschreiben oder sprachlich aufnehmen, denn somit sind diese auch vor Gericht als Beweismaterial verwendbar.

Detektive sind vorsichtig und unauffällig, denn oft gehören Geduld und Ausdauer zum obersten Priorität eines Detektiven, denn das ist ihr Job. Wenn es darum einen Ehebruch, ein Verbrechen oder den Betrug eines Geschäftskollegen zu ermitteln.

Der Beruf eines Detektiven ist ein reines Gewerbe. Es wird vor beginn der Arbeit ein Vertrag abgeschlossen in dem kein Erfolg garantiert wird, denn so etwas kann nie garantiert werden, aber ein Detektiv hab einfach bessere Kontakte als eine private Person.

In den meisten Fällen des privaten Rechts, ob es nun um einen Sorgerechtsfall, einen Betrug oder um die umstrittene Erbschaften geht, kann nun mal nur ein Detektiv wirklich wichtige Erkenntnisse sammeln und festhalten.

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Ein Tag mit einem Detektiv

Freitag, 5. Dezember 2008 17:26

Viele fragen sich wie ein Detektiv arbeitet, was er den ganzen Tag macht und woher er immer die viele Beweise bekommt.

Wenn ein Detektiv einen Auftrag bekommt, zum Beispiel er soll herausfinden ob der Kollege eines Mandanten Daten seiner Mitarbeiter oder des Unternehmens verkauft, dann möchte er erst einmal soviel Informationen über die Person, die er beschatten soll, wie es nur geht. Zum Beispiel eine Adresse, wie die Person heißt, ein Bild von dieser Person, damit er weiß wie er aussieht und einen Hinweis wo er sich gerade befindet. Als allererstes notiert sich der Detektiv die Hinweise und forscht erstmal nach, recherchiert vielleicht im Internet. Dann fährt er zu der nächsten Anlaufstelle um die Person zu beobachten. Mit sehr viel Glück kann der Detektiv hier schon die ersten Beweise sammeln, zum Beispiel durch Gesprächsaufzeichnungen oder Fotos, die er mit einer spezial Kamera macht.

Detektive müssen unter Umständen manchmal sogar die ganze Nacht wache schieben, wenn sie der Person nach hause folgen um sie dort zu beschatten, denn die meisten miesen Geschäfte werden in dunklen Nächten erledigt. Ausgestattet mit Nachtsichtgerät, Richtmikrofon und Kamera sitzt der Detektiv in seinem Auto und wartet das etwas passiert. Aber natürlich bleibt er dort völlig versteckt und unentdeckt, denn wenn er auffliegt kann es für einen Detektiven zu einer sehr heiklen Angelegenheit werden.

Wenn er alle Beweise zusammen gesammelt hat übergibt er diese seinen Mandanten und damit ist seine Arbeit beendet. Er kassiert sein Honorar und wendet sich einem neuen Fall zu.

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Die Kosten der Privatdetektive

Freitag, 5. Dezember 2008 17:24

Natürlich möchte jeder, der einen Privatdetektiv beauftragt die Kostenfrage vorab klären. Selbstverständlich ist das möglich, man kalkuliert die Stundenanzahl, überlegt wie viel Personen eingesetzt werden müssen, zieht gefahren Kilometer und die Nutzung diverser Geräte hinzu.

Das alleine wirkt zwar sehr übersichtlich, aber dennoch unterscheiden sich die Preise von Fall zu Fall und vor allem auch zwischen den unterschiedlichen Detekteien. Der Stundensatz beginnt in der Regel ab 50 Euro und kann bis zu 150 Euro hoch sein. Aus diesem Grund veranschlagen manche Detektive einen Tagessatz. Dabei haben die Detektive einen größeren Spielraum, können exklusiv für diesen Kunden arbeiten, und der Auftraggeber kommt im Endeffekt auch günstiger davon.

Die Kosten sind nicht bei jeder Detektei transparent. Manche berechnen sogar noch die gefahrenen Kilometer um zum Einsatzort zu gelangen. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass die Kunden schon genug für den beauftragten Einsatz bezahlen – egal ob es nun eine Anschriftermittlung oder eine Observation ist. Aus diesem Grund habe ich bisher immer darauf verzichtet Kosten für die Kommunikation zwischen mir, meinen Kunden und Geschäftspartner zu rechnen – jawohl, das ist wirklich bei manchen Detekteien der Fall.

Bei mir muss auch kein Kunden Kosten erwarten, damit er mich überhaupt beauftragt – eigentlich ist doch jeder froh einen Auftrag zu erhalten. Besonders die Detekteien, die es nötig haben – damit meine ich folglich Detekteien die derzeitig keine Aufträge auf dem Schreibtisch liegen haben – berechnen eine Grundgebühr. Ich frage mich immer für was. Eine Sicherheitszahlung ist selbstverständlich, aber eine Grundgebühr?

Nein, bei mir muss keine Kunde Kosten für diese Dinge befürchten. Auch Berichterstattungen und Anfahrtskosten entfallen – schließlich ist das meine Arbeit. Könnte ich mir Auto und Papier nicht leisten, dann würde ich vermutlich keinen Sinn darin sehen als selbständiger Privatdetektiv tätig zu sein. Andere Privatdetektive handhaben es scheinbar anders mit den Kosten.

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Der Beruf Detektiv und seine Geschichte

Dienstag, 2. Dezember 2008 20:42

Geschichtlich begann die Arbeit eines Detektiven bereits im 18. Jahrhundert in England. Zu diesem Zeitpunkt nahm dort die Kriminalität sehr zu und durch die große Zahl der Überfälle wurden Personen in Zivil beautragt, den Tätern auf die Schliche zu kommen, was auch große Erfolge mit sich brachte. Somit war der Detektiv geboren.

In Deutschland wurde der Beruf erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts populär. Erst als in Amerika und Frankreich die ersten Detekteien eröffnen schwabbte dieser Beruf auch zu uns nach Deutschland. Wer hierzulande als Detektiv arbeiten möchte, benötigt nur einen Gewerbeschein,eine Sachkundeprüfung von der IHK, sowie ein polizeiliches Führungszeugnis, welches jedoch ohne Eintragung sein sollte.

Detektive, die es wirklich ernst mit dem Job meinen, die halten sich an den Datenschutz und nehmen immer wieder an Fortbildungen und Seminaren teil, damit sie zum einen mit der Konkurrenz mithalten können und zum anderen dass sie weiterhin auf den technischen Neustand sind. Arbeitet man nämlich noch mit veralteten Mitteln kann dies entweder mehr Zeit beanspruchen oder es mangelt dann an Qualität. Das führt zu Kundenverlust und somit auch zu Umsatzeinbußen.

In Deutschland gibt es derzeit circa 1.000 Detekteien, die meisten davon findet man in den großen Städten, wie Essen, Münschen, Hamburg, Berlin und Düsseldorf. Jedoch kann man diese gut unterscheiden, da viele von ihnen sich auf bestimmte Fachgebiete spezialliesiert haben. So gibt es hauptsächlich die Bereiche Privatermittler und Wirtschaftsdetektive. Diese unterteilen sich dann noch einmal in unterschiedliche Thematiken, wie Erbschaftsstreitigkeiten, Betrügerein, Mobbing, Partnerprobleme, Vermisstensuche und vieles mehr.

Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Ziel ist es die Informationen zu beschaffen, die Beweise zu sichern und eine Aufklärung zu erreichen.

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