Große Haie und Kleine Fische – Wirtschaftsdetekteien im Zeichen der Finanzkrise

Mittwoch, 8. April 2009 8:58

Firmenpleiten, Börsencrash, Konjunkturpakete – tagtäglich berichten Funk und Fernsehen sowie Internetprotale über die neuesten negativen Meldungen im Zusammenhang mit der seit Monaten andauernden Wirtschaftskrise. National wie international scheinen die negativen Folgen nicht abzureißen, wie auch immer mehr Wirtschaftsdetekteien berichten können. Da sich die Finanzkrise jedoch nicht nur auf isländische Banken, deutsche Autobauer und die russischen Oligarchen auswirkt, sondern auch auf den „kleinen Mann“, nimmt auch die Zahl der Wirtschaftsdelikte in diesen Tagen stetig zu. Abrechungs- und Spesenbetrug, Lohnfortzahlungs- missbrauch, Wirtschaftsbetrug oder Schwarzarbeit – Wirtschaftsdetekteien werden in der momentanen Wirtschaftslage national wie international häufiger beauftragt als noch vor Jahren. Während die Allgemeinheit zumeist nur spektakuläre Fälle wahr-nimmt, beschäftigen sich Wirtschaftsdetekteien bundesweit auch mit sogenannten kleinen Fischen.

Während die Urteilssprüche gegen den ehemaligen Postchefs Zumwinkel wegen Betruges oder gegen den Unternehmer Franjo Pooth wegen Bestechung, Vorteils-gewährung, Untreue und fahrlässiger Insolvenzverschleppung national wie auch international noch Tage danach für ein breites Medienecho sorgten, laufen viele Ermittlungen der bundesweit tätigen Wirtschaftsdetekteien meist unbeachtet von der Öffentlichkeit ab.

So beschäftigt sich eine Wirtschaftsdetektei bundesweit mit Arbeitslosen oder Hartz IV Empfängern, die sich etwas „nebenbei“ dazu verdienen, mit dem klassischen Mitarbeiterdiebstahl oder mit Mitarbeitern von Konzernen, die die Spesenrechnung nicht „ganz so genau“ geführt haben. Ein weiteres Feld, mit der sich Wirtschafts-detekteien heutzutage sehr beschäftigen müssen, ist die Konkurrenzspionage. Hier-bei geht es für die bundesweit tätigen Wirtschaftsdetekteien insbesondere darum, Firmen vor Internetspionage zu schützen. Ob aus China, Südamerika, Afrika oder Osteuropa – die internationalen Angreifer sorgen mit spezieller, zumeist noch selbst programmierter Software, dafür dass Konzerne übers Internet und speziell Emails ausspioniert werden. Hier sorgen die Wirtschaftsdetekteien dafür, die Firmen, ob regional, bundesweit oder international tätig, elektronisch abzusichern. Hauptproblem für die Wirtschaftsdetekteien ist hierbei heutzutage jedoch, dass viele Firmen erst dann regieren, wenn es bereits zu spät ist anstatt bereits präventiv die privaten Ermittler zu beauftragen. Die meisten Aufträge werden im Bereich der Wirtschaftskriminalität zumeist erst dann erteilt, wenn bereits ein Anfangsverdacht vorliegt.

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Das Urteil des Monats: Gute Noten für Sex

Dienstag, 7. April 2009 6:46

Mit einem blauen Auge ist ein Augsburger Professor bei einem Prozess im März davongekommen. Er wurde zwar wegen Bestechlichkeit nach § 332 STGB (Strafgesetzbuch) zu zehn Monaten Haft auf Bewährung sowie zu einer Geldstrafe in Höhe von 8000 Euro verurteilt. In einem weiteren Anklagepunkt („versuchte Nötigung in einem besonders schweren Fall“) wurde er jedoch freigesprochen. Da das Urteil unterhalb der Grenze von 12 Monaten lag, wird er seinen Beamtenstatus sowie seinen Job an der Universität Augsburg behalten, sollte das Urteil rechtskräftig werden.

Der verheiratete Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Augsburg versprach einer aus der Ukraine stammenden Studentin, nochmals über deren Noten nachdenken zu wollen, sollte sie ihm „gewisse Gegenleistungen“ dafür anbieten. Die 34jährige Ukrainerin zeigte jedoch sehr viel Zivilcourage und zeigte den Augsburger Professor an, obwohl ihr bei einem Durchfallen die Ausweisung aus Deutschland drohte. Zuvor hatte sie dem Professor, der ihr vor der mündlichen Prüfung mitteilte, dass sie wohl durchfliegen würde, 5000 Euro angeboten, um doch zu bestehen. An dem Geld war er jedoch nicht interessiert, für ihn gab es nur eine Gegenleistung: Sex!

In einem zweiten Gespräch war die 34jährige mit versteckter Kamera und verstecktem Mikrofon ausgerüstet. Wieder verlangte der Augsburger Professor Sex, welches die Ukrainerin jedoch erneut kategorisch ausschloss. Nun setzte die Studentin alles auf eine Karte: sie erreichte ein drittes Gespräch mit dem Professor. Zu diesem Gespräch hatte sie jedoch die Mitschnitte sowie einen hinzugezogenen Privatdetektiv mitgebracht. Dieser setzte nun den Professor unter Druck. Das war zu viel für den Professor und er informierte den Dekan der Augsburger Universität.
Die Studentin legte übrigens die mündliche Prüfung bei einem anderen Professor mit der Note 1,3 ab! Ihre Freude wird sich jedoch in Grenzen halten, muss sich doch wegen der angebotenen 5000 Euro und der anschließenden Drohung nun selbst vor Gericht wegen Bestechung und versuchter Nötigung verantworten. Der Privatdetektiv im Übrigen wird trotz vermuteter Mittäterschaft nicht belangt werden, wurde er doch bereits in einem anderen deutlich schwerwiegenderen Verfahren verurteilt.

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Daily Talks sehr zur Freude von Privatdetektiven von der Bildfläche verschwunden

Montag, 6. April 2009 11:28

„Hilfe – wer ist der Vater meines Kindes?“, „Wer arbeitet ist selber schuld“ oder „Erstes Wiedersehen nach 40 Jahren“ – so oder ähnlich lauteten noch vor ein paar Jahren die Themen der täglichen Talksendungen, die die privaten TV Sender nachmittags auf das gemeine Volk losließen. Sehr häufig erfüllten dabei Moderatoren und Redaktionen praktisch den Job der Privatdetektive. Sei es die DNA Analyse zur Ermittlung eines Vaters, die öffentliche Zurschaustellung von Sozialschmarotzern oder die Suche nach vermissten Personen – häufig bestimmten Themen die Sendungen, deren Inhalte in den Aufgabenbereich privater Detektive fielen. So übernahmen Kerner, Meiser, Kiesbauer, Schäfer und andere oft auch die Aufgaben von Privatdetektiven, um Ihre täglichen Sendungen zu füllen – oft zum Ärgernis von Privatdetektiven.

Insbesondere die plumpe Sensationslust und das Fehlen seriöser Hintergrundermittlungen stieß vielen Detektiven sauer auf. So wurde bei einem Teil der Bevölkerungsschicht oft der Eindruck erweckt, die täglichen Talkshows könnten Privatdetektive ersetzen. Umso erfreulicher ist es für private Detektive, dass die sogenannten Daily Talks der privaten Fernsehsender nach und nach fast vollständig von der Bildfläche verschwunden sind. Dies hingegen ist durchaus erstaunlich, scheint doch die Sensationslust der Deutschen nicht wirklich abzuebben.

Im Gegensatz zum Einstellen dieser Formate steht auch die zunehmende Zahl der Verbrechen und Vergehen, die Privatdetektive heutzutage zu bearbeiten haben. Angesichts zunehmender Zahlen von Schuldnern, die offenbar unauffindbar sind und ermittelt werden müssen, einer ständig wachsender Zahl an DNA Analysen zur Feststellung der Vaterschaft oder dem neuen Stalking-Gesetz – die Zahl möglicher Einsätze von Privatdetektiven und dadurch möglicher Themen für Talkshows - steigt an. So erscheint es schon seltsam, dass die Privatsender heutzutage der Boulevardpresse das Feld fast vollkommen allein überlassen, um mit Geschichten um die Sozialbetrügerin „Mallorca-Karin“ oder die Stalking-Vorfälle des Fußballprofis Christian Lell die Auflage zu steigern. Den Privatdetektiven soll es recht sein – so lässt sich die letzte verbliebene TV „Konkurrenz“ wie Matula zum Feierabend durchaus entspannter ertragen.

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Wenn der Gerichtsvollzieher dreimal klingelt…dann war der Privatdetektiv erfolgreich

Sonntag, 5. April 2009 11:33

Beschränkte sich früher das Aufgabenfeld eines Privatdetektives oft nur auf das Beschatten des untreuen Ehemannes und seiner Überführung mittels belastender Fotos, so ist das Feld des privaten Detektives in der heutigen Zeit weitaus größer. Sei es Sozialbetrug, Kindesentzug, Sorgerecht oder DNA Analyse – ein Privatdetektiv findet ein umfangreiches Betätigungsfeld vor. Dazu zählt in Zeiten von Hartz IV, der Finanzkrise und der steigenden Zahlen an Privatinsolvenzen für Detektive auch immer mehr der Bereich der Anschriftenermittlung. Immer mehr Schuldner versuchen durch immer neue Tricks von der Bildfläche zu verschwinden. Hier setzen dann oft die Ermittlungen des Privatdetektivs an.

So auch im Fall des Hannes H. Der 38jährige aus dem Großraum Köln versuchte sich als Transportunternehmer. Da er es jedoch nicht schaffte, seine Finanzen in den Griff zu bekommen, wechselte er stets den Standort seiner Firma und seiner Privatwohnung – natürlich stets beides getrennt, wie ein Privatdetektiv im Nachhinein ermittelte. Eines Tages dann flatterte dem „Großunternehmer“ mit inzwischen 9(!) verschiedenen Firmenadressen das Räumungsurteil ins Haus zwecks 8000 Euro Mietschulden und er war in einer Nacht- und Nebelaktion von heute auf morgen verschwunden. Da er sich jedoch nirgendwo neu anmeldete, blieb er „verschwunden“, was die Hauseigentümerin angesichts der 8000 Euro so nicht akzeptieren wollte. Daher beauftragte sie einen Privatdetektiv.

Der Privatdetektiv machte sich sofort ans Werk und brachte nicht nur die neue Adresse des Großschuldners ans Licht. Abgesehen von 15 weiteren Gläubigern, die auf der Suche nach Hannes H. waren, konnte der Privatdetektiv im Zuge der Anschriftenermittlung und der anschließenden Observation noch einiges mehr ans Tageslicht bringen. So hatte der Unternehmer so ganz nebenbei noch Hartz IV bezogen und auch das Insolvenzgericht freute sich über das Auftauchen von Hannes H., war er doch seit Eröffnen des Insolvenzverfahrens wie vom Erdboden verschluckt, wie der Privatdetektiv ermitteln konnte. Kaum war die Anschrift des Großschuldners ermittelt, informierte der Privatdetektiv die Hauseigentümerin, die auf der Suche nach ihm war und keine zwei Tage später schaute Hannes H. ganz verdutzt, als der Gerichtsvollzieher dreimal klingelte…

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Ulm und vor allem um Ulm herum – Alb-Donau-Kreis sicherster Landkreis im Ländle

Samstag, 4. April 2009 17:24

In Ulm, um Ulm und um Ulm herum – der klassische Zungenbrecher bekommt in diesen Tagen besondere ja sogar sprichwörtliche Bedeutung. Wie die Ulmer Polizei jüngst in ihrer jährlichen Kriminalitätsstatistik bekannt gab, war der Alb-Donau-Kreis – der Landkreis „um Ulm herum“ – im Jahr 2008 der „sicherste“ Landkreis in Baden-Württemberg. Diese Aussage ergibt sich aus der Anzahl der Straftaten umgerechnet auf 100 000 Einwohner. Mit einer Häufigkeit von 2676 Straftaten auf diese 100 000 Einwohner registrierte der Landkreis damit die mit Abstand wenigsten Straftaten der Landkreise im „Ländle“.
Zu diesem „Erfolg“ beigetragen haben natürlich auch die Detekteien in Ulm, um Ulm und um Ulm herum. Insbesondere deshalb weil jede dritte Straftat in Ulm und im Alb-Donau-Kreis ein Diebstahl war. Insbesondere der Ladendiebstahl steht dabei natürlich auch für Detekteien in Ulm im Vordergrund der Aufklärung. Die Anzahl der Diebstähle in der Region blieb fast komplett konstant im Vergleich zu 2007. Wie schon im Jahr zuvor konnten die Privatdetekteien in Ulm und im Alb-Donau-Kreis in sehr vielen Fällen zu einer Aufklärung beitragen. Generell bleibt aber festzustellen, dass sich die Straftaten in dieser Region in 2008 leicht rückläufig entwickelt haben, oder zumindest die Anzahl der zur Anzeige gebrachten Taten. Dies ist natürlich auch ein Ergebnis der guten Arbeit der letzten Jahre der Ermittler und Detekteien.
Aber auch ansonsten ergeben sich für Ulmer Detektive Jahr für Jahr unzählige Einsatzmöglichkeiten. Wie in anderen Städten in Baden-Württemberg auch, sind in der Universitätsstadt natürlich auch Fälle von Wirtschaftskriminalität wie Betrug, Schwarzarbeit oder Untreue aufzuklären, bei denen die ortsansässigen Detekteien sich zumeist über mangelnde Arbeit nicht beklagen können, auch wenn der Alb-Donau-Kreis der landesweit sicherste ist. Und auch im Bereich der anderen Einsatzgebiete für Privatdetekteien wie Familienangelegenheiten, Anschriftenermittlung oder sonstigen Recherchen bleibt für die privaten Ermittler dennoch viel zu tun.

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Internetkriminalität entwickelt sich zu einer Art Volkssport

Freitag, 3. April 2009 10:08

Dass sich das Thema Computer- und Internetkriminalität zu einem immer größeren Problem entwickelt, möchten wir vorab am Beispiel der Stadt Esslingen bei Stuttgart aufzeigen. Wie die Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2008 für die Stadt Esslingen und den dazugehörigen Landkreis aufzeigt, stieg die Zahl der polizeilich erfassten Internetkriminalitätsfälle um 89 %! In absoluten Zahlen ausgedrückt, gab es im Jahr 2008 insgesamt 1689 Fälle von Internetkriminalität in Esslingen. Dabei waren insbesondere betrügerische Bestellungen bei Onlineshops, die Verbreitung pornografischer Schriften sowie das Verschicken von Trojanern per E-Mail die Hauptdelikte. Der größte Fall im Bereich der Internetkriminalität ereignete sich im Landkreis Esslingen als ein Paar 622 illegal entsperrte Handys über Ebay als Neugeräte verkaufte.
Nun wird sich der ein oder andere natürlich fragen, was in solchen Fällen ein Detektiv ausrichten kann. In der Tat gibt es auch bei diesen Verbrechen gute Einsatzmöglichkeiten für Detekteien. So könnten Detektive unter anderem die mutmaßlichen Betrüger ausfindig machen oder die Versender der Trojaner E-Mails ermitteln. Da aber eine Detektei auch präventiv tätig wird, liegt hierauf das Hauptaugenmerk einer Privat- und Wirtschaftsdetektei. So können negative Überraschungen erspart werden, wie sie die eine oder andere Person aus Esslingen und dem dazugehörigen Landkreis im letzten Jahr durchaus erlebt hat angesichts der oben genannten Zahlen.
Für Privatpersonen wie insbesondere für Firmen gilt es natürlich, eine vernünftige Firewall zu installieren um vor E-Mail-Angriffen und sonstigen Hackerangriffen geschützt zu sein. Insbesondere für Firmen gibt es natürlich umfangreiche Schutzmaßnahmen, wie sie zum Beispiel unsere LB Privat- und Wirtschaftsdetektei interessierten Firmen unterbreitet, um solche Ausmaße zu verhindern, wie sie in Esslingen der Fall waren.

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Ein junges Gesellschaftsmitglied feiert „Geburtstag“ – 2 Jahre Anti-Stalking-Gesetz

Donnerstag, 2. April 2009 7:39

Feste muss man ja bekannt feiern, wie sie fallen. So normalerweise auch Geburtstage. Einen noch relativ jungen „Geburtstag“ feierte dieser Tage ein recht junges Mitglied unserer Gesellschaft – das Anti-Stalking-Gesetz, das am 31. März 2007 in Kraft getreten war. Im Vergleich zu vielen anderen Geburtstagen ist dieses „Wiegenfest“ jedoch eher traurig, musste doch ein solches Gesetz gegen das Nachstellen eingeführt werden.
Der Begriff Stalking stammt aus dem Englischen und bedeutet „Anschleichen“. Seither gab es bereits mehrere tausend Ermittlungsverfahren gegen Personen, die in Verdacht standen, gegen den neuen Paragraph 238 des Strafgesetzbuches verstoßen zu haben. Auf das Nachstellen ist eine Gefängnisstrafe in Höhe von bis zu zehn Jahren in schweren Fällen vorgesehen. Ebenso können in schweren Fällen Stalker bei Wiederholungsgefahr sofort in Untersuchungshaft genommen werden.
Ob es der Ex-Mann ist, der eine Trennung nicht verkraftet und seiner Ex-Frau mit ständigen Telefonanrufen nachstellt oder der Fan eines Stars, der diesen ständig verfolgt – das Stalking-Szenario kennt viele unterschiedliche Facetten. In vielen Fällen sind es Detektive, die die entscheidenden Nachweise über das Stalking liefern. Im Übrigen zeigt die Erfahrung der meisten Privatdetektive und der Justiz, dass die Mehrheit der Stalking-Taten von Männern begangen wird und überwiegend innerhalb der eigenen Familie. Generell ist es nach Erfahrung der Detektive in gut 90 Prozent der Fälle so, dass sich Opfer und Täter kennen.
In vielen Fällen ließe sich das Stalking bereits im Vorfeld eindämmen, wenn die Opfer sich anders verhalten würden. Sollte einem nämlich der oder die EX nachstellen, ist es wichtig, sofort klarzustellen, dass man keinen Kontakt wünscht und es ist zu vermeiden, dem Stalker Hoffnung zu machen, raten Experten. Um den Psychoterror zu beweisen, sollten frühzeitig Beweise gesammelt werden, zum Beispiel von erfahreneren Detektiven. Wichtig ist nach Einschätzung vieler Psychiater aus deren Erfahrung mit Stalking, dass Briefe oder E-Mails nicht beantwortet werden. Diese wiederum, so die Erfahrung von privaten Ermittlern, sollten jedoch unbedingt aus Beweiszwecken aufbewahrt werden.

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Sicherheitsdienst – JA, aber…

Mittwoch, 1. April 2009 8:31

Wenn an diesem Wochenende die NATO in Kehl und Baden-Baden zu Ihrem Gipfel zusammenkommt, bringt das ein wie immer umfangreiches Polizeiaufgebot mit sich. Fast 15 000 Polizisten sollen für die Sicherheit sorgen – und werden sich geschätzten gut 20 000 Demonstranten gegenüberstehen. Unter den Polizisten werden sich auch rund 100 aus dem Landkreis Göppingen bei Stuttgart befinden. Werden die Polizisten aus Göppingen im Pulk der Ordnungshüter beim Nato-Gipfel in der Masse untergehen, sind sie in der Heimat dieser Tage ein großer Verlust. Durch das Fehlen der 100 Einsatzkräfte müssen fünf ländliche Polizeireviere sogar komplett geschlossen werden für einige Tage! Was für die Polizei in und um Göppingen kein Problem ist, sorgt hingegen offenbar in Teilen der Bevölkerung für teilweise Unmut, wenn auch in sehr kleinem Rahmen.

So schlug ein Einwohner einer der Gemeinden rund um Göppingen, die für mehrere Tage ohne Polizeirevier auskommen müssen, sogar vor, man müsse in dieser Zeit nachts einen Sicherheitsdienst einer Detektei engagieren, um für Ordnung zu sorgen. Nun, was auf den ersten Blick total abwegig klingt, bleibt es auch bei einer Detailbetrachtung. Natürlich verfügen Detekteien über hervorragend ausgebildetes Sicherheitspersonal, das Bestens für den Personen-, Objekt- und Veranstaltungsschutz ausgebildet ist. Natürlich könnte Objekte und Personen bestens geschützt werden. Natürlich würden sich die Bewohner in der Region rund um Göppingen sicherer fühlen, wenn ein Sicherheitsdienst oder eine Detektei 24 Stunden rund um die Uhr in den Gemeinden vorhanden wäre.

Aber eine Detektei als Bewachungs-Ersatz für die Polizei, so wie es der Einwohner im Landkreis Göppingen vorgeschlagen hat, scheitert trotz eines perfekt ausgestatteten Personals an einem anderen wichtigen Punkt. Sicherheitsdienste verfügen - wie jeder normale Bürger auch – lediglich über das sogenannte Jedermannsrecht wie beispielsweise Notwehr oder Nothilfe. Dies bedeutet, dass die Detektei-Mitarbeiter im Ernstfall genauso viele oder besser gesagt wenige Recht hätte wie jeder Normalbürger. Da es sich aber bei den genannten Orten eher um friedliche Oasen rund um Göppingen handelt, wird es hier ohne Polizei weit ruhiger und friedlicher zugehen als in Kehl und Baden-Baden mit 15 000 Polizisten!

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Wie findet man eigentlich die passende Detektei?

Dienstag, 31. März 2009 10:07

„Kaufhaus-Detektiv bediente sich selbst und war sich seiner Masche sicher. Der 50-jährige Detektiv bediente sich in mehreren Supermärkten in Oberfranken selbst und packte Waren ein, ohne zu bezahlen…“ Was sich dieser „Privatdetektiv“, der vor wenigen Tagen überführt wurde, dabei gedacht hat, wird sein Geheimnis bleiben. Denn natürlich ist die ein gefundenes Fressen für die Medien und leider wirft das auch ein schlechtes Licht auf den Berufsstand der Detektive. Wobei das Wort Berufsstand ja nicht 100% korrekt ist, da es den anerkannten Beruf des Detektivs ja bis heute nicht gibt – was genau solche Burschen wie den in Oberfranken oder ähnliche Detekteien hervorbringt!

Bei solchen Meldungen stellt sich natürlich für den Verbraucher, der auf der Suche nach einem privaten Ermittler ist, die Frage, wie finde ich eine geeignete und vor allem vertrauensvolle Detektei. Nun, das lässt sich natürlich nicht so pauschal sagen. Es gibt aber natürlich einige Kriterien, die für die Auswahl der richtigen Detektei wichtig sind.

Das Wichtigste ist natürlich die Qualität, sprich, ob ein Detektiv gut observiert und ermittelt. Problem ist hierbei natürlich, dass man dies erst weiß, nachdem die Detektei den Auftrag erledigt hat. Für eine gute Qualität und Seriosität spricht aber auch natürlich eine Detektei, die schon länger auf dem Markt ist und nicht erst diese Woche gegründet wurde. Zudem sollte eine gute Detektei gut auffindbar sein, sei es nun lokal gesehen die Lage des Büros oder global gesehen mit einem guten Webauftritt im Netz. Für eine gute Privatdetektei spricht natürlich auch eine gutes Equipment wie moderne GPS-Ortung oder Top Videotechnik.

Von Vorteil wären natürlich sicher auch Referenzen. Dies jedoch ist genauso schwierig, da die Auftraggeber bei Detekteien ja nicht wirklich Preis gegeben werden sollten und wollen. Eine Ausnahme wäre hier vielleicht der Detektiv aus Oberfranken, der sich ja nun selbst als Referenz angeben könnte….

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Trotz Rückgang der Kriminalität – Viel zu tun für Stuttgarter Detekteien

Montag, 23. März 2009 23:00

Obwohl Stuttgart nach wie vor zu den sichersten Städten Deutschlands gehört, ergibt sich für Detekteien in der schwäbischen Metropole nach wie vor ein umfangreiches Betätigungsfeld. Laut der aktuellen Kriminalitätsstatistik für die Baden-Württembergische Landeshauptstadt wurden 2008 täglich mehr als 150 angezeigte Delikte registriert. Deutlich wird hierbei nach Angaben des Polizeipräsidiums Stuttgart besonders die Zunahme der Jugendkriminalität. So steige insbesondere die Kriminalität von Jugendlichen unter Alkoholeinwirkung wie die jüngst veröffentlichte Statistik aufzeigt. Daraus ergibt sich auch für Detekteien in Stuttgart und Umgebung ein Betätigungsfeld das immer mehr an Bedeutung in der heutigen Zeit gewinnt – der Sicherheitsdienst. Gerade bei Festen oder auf dem Rummel scheitert oft bereits die Prävention durch fehlendes Sicherheitspersonal. Dabei sind es gerade Detekteien, die erfahrene und geschulte Sicherheitsmitarbeiter nach Paragraph 34a stellen können, um tätliche Auseinandersetzungen zu vermeiden. Manch gebrochene Nase oder ausgeschlagener Zahn, oder sogar Messer- und Schussverletzungen, hätten sich bei Einsatz von einer Detektei als Sicherheitsdienst schon im Vorfeld verhindern lassen.
Aber auch in den anderen Kriminalitätsbereichen gibt es für Stuttgarter Detekteien nach wie vor viel zu tun. So lag die Zahl der angezeigten Diebstähle in Stuttgart immer noch bei 16 000 im Jahr 2008 – fast die Hälfte davon allein in Gaststätten, Geschäften, Büros und Wohnungen. Einen erheblichen Rückgang gab es bei den angezeigten Vermögensdelikten laut der Stuttgarter Jahresstatistik. Allerdings wurden immer noch fast 13 000 Betrugsfälle, Veruntreuungen, Unterschlagungen, Urkundenfälschungen und Insolvenzstraftaten in Stuttgart begangen, die auch zur Anzeige gebracht wurden. Gerade hier ist in vielen Fällen die Mitarbeit einer erfahrenen, diskreten und zuverlässigen Detektei erforderlich, um die genauen Sachverhalte aufzuklären. Aber auch hier lohnt es sich, bereits bei einem Anfangsverdacht eine Detektei einzuschalten, um fragwürdige Sachverhalte früh zu prüfen und höhere Schäden zu vermeiden. Anhand der Kriminalstatistik wird aufgezeigt, dass es für Stuttgarter Detektive nach wie vor viel zu tun gibt abseits der klassischen Ermittlungen wie der Beschattung von Ehepartnern.

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