Tag-Archiv für » Privatdetektiv «

Wie findet man die passende Detektei?

Dienstag, 23. März 2010 23:25

Brauchen sie eine DNA-Analyse um einen Vaterschaftstest durchzuführen? Suchen Sie eine vermisste Person, oder brauchen Sie einfach eine Überwachung?

Ganz egal, in welcher Stadt Sie eine Detektei suchen, die Vorgehensweise ist immer gleich. Sei es in München, Berlin oder Stuttgart – schauen Sie zuerst einmal, welche Detekteien es in Ihrer Nähe gibt. Besuchen Sie dazu einfach die einzelnen Internetseiten. Verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck über die Seriosität der jeweiligen Detektive. Natürlich ist es auch wichtig, die Preise zu vergleichen. Doch das sollte nicht allein ausschlaggebend bei der Entscheidung sein, denn was nützt ein günstiger Preis, wenn die Detektei nichts taugt? Gut ist es auch nachzufragen, ob alle Detektive der Detektei eine Fachausbildung haben. Detektive erledigen gerne alles für Sie, sei es ein Observation, oder andere Recherchen.

Bei der Suche nach einem Detektiv ist zu unterscheiden, was sie suchen, einen Privatdetektiv oder einen Ermittler für einen gewerblichen Zweig. Dabei kann der Privatdetektiv Angestellter einer Detektei sein, oder als freiberuflich Tätiger arbeiten. Der Privatdetektiv gilt in Deutschland vom Recht als Privatperson, und hat im Prinzip nicht mehr Rechte wie jedermann. Da er oft in Grauzonen agiert, ist es wichtig, dass er durch eine gute Ausbildung auch seine Rechte kennt. Alles muss von der Pike auf gelernt sein: verdeckte Ermittlungen, Videoüberwachungen, Observation, und auch Fingerabdrücke nehmen. Als Außenstehender ist es recht schwer, ein Urteil über die professionelle Arbeit eines Privatdetektivs abzugeben.

Bislang ist die Ausbildung zum Detektiv in Deutschland nicht geregelt. Die Bezeichnung und somit der Beruf des Detektivs kennt das Berufsbildungsgesetz leider noch nicht. Alle Bemühungen für eine Anerkennung der Branche sind bisher leider gescheitert. Das liegt auch mit daran, dass sich die Verbände untereinander nicht einig sind. Von den Berufsverbänden wird auch die Ausbildung zum Privatdetektiv skeptisch betrachtet, da sie teilweise auch im Nachwuchs Konkurrenz befürchten.

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Kaufhausdetektiv umgefahren – Gerechtes Urteil

Freitag, 26. Februar 2010 10:40

Ein Kaufhausdetektiv hat es nicht immer leicht. Das zeigt der aktuelle Fall einer Überwachung aus Hamburg. Der Ermittler hat ein Ehepaar beobachtet, als sie Zigaretten geklaut hatten und verfolgte dieses auf den Parkplatz. Viel war es nicht, nur 60 Packungen waren in der Tasche des Gaunerduos gelandet. Bei dem Versuch des Privatdetektivs, die Beiden aufzuhalten, bis die verständigte Polizei eintrifft, wurde der Mann plötzlich handgreiflich. Währenddessen schnappte sich die Frau den Schlüssel Ihres Autos, startete dieses und fuhr direkt auf den Privatdetektiv zu. Damit dieser auch wirklich außer Gefecht gesetzt wurde, hat sie ihn noch ein zweites Mal angefahren. Zum Glück ist dann die Polizei eingetroffen, und hat das Pärchen erst einmal mitgenommen.

In einer späteren Verhandlung wurden aus den 60 Packungen Zigaretten, die ca. 300 Euro gekostet hätten, gleich ein Schadensersatz von 4.000 Euro und eineinhalb Jahre auf Bewährung. Nicht ganz billig, aber eine gerechtfertigte Strafe.

Leider gehören die tätlichen Übergriffe auf Privatdetektive gerade in Kaufhäuser bald schon zur Tagesordnung, werden aber dementsprechend geahndet. Doch wenn ein Täter gleich versucht, den Ermittler anzufahren, dann ist das schon mehr als nur eine Abwehr. Dies ist glücklicherweise selten der Fall.
Für den Privatdetektiv endete die Angelegenheit nicht so glücklich. Er musste zuerst im Krankenhaus behandelt werden, und war für fünf Wochen arbeitsunfähig. Doch das war offensichtlich den beiden Tätern egal, denn vor Gericht waren sie der Meinung, sie hätten dem Mann ja nichts getan.

Im Gegenteil: der Mann behauptete, der Detektiv hätte ihn einfach angegriffen. Dagegen sagt die Frau des Täters, der Privatdetektiv sei absichtlich in ihr Auto gesprungen. Mit ihren Aussagen hatten sie Pech, denn der Vorfall wurde von anderen Zeugen beobachtet, die glaubwürdiger waren. Nachdem das Urteil verkündet wurde, war das Pärchen immer noch der Meinung, sie seien unschuldig, denn sie wollten doch tatsächlich Berufung gegen das Urteil einlegen.

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Daily Talks sehr zur Freude von Privatdetektiven von der Bildfläche verschwunden

Montag, 6. April 2009 11:28

„Hilfe – wer ist der Vater meines Kindes?“, „Wer arbeitet ist selber schuld“ oder „Erstes Wiedersehen nach 40 Jahren“ – so oder ähnlich lauteten noch vor ein paar Jahren die Themen der täglichen Talksendungen, die die privaten TV Sender nachmittags auf das gemeine Volk losließen. Sehr häufig erfüllten dabei Moderatoren und Redaktionen praktisch den Job der Privatdetektive. Sei es die DNA Analyse zur Ermittlung eines Vaters, die öffentliche Zurschaustellung von Sozialschmarotzern oder die Suche nach vermissten Personen – häufig bestimmten Themen die Sendungen, deren Inhalte in den Aufgabenbereich privater Detektive fielen. So übernahmen Kerner, Meiser, Kiesbauer, Schäfer und andere oft auch die Aufgaben von Privatdetektiven, um Ihre täglichen Sendungen zu füllen – oft zum Ärgernis von Privatdetektiven.

Insbesondere die plumpe Sensationslust und das Fehlen seriöser Hintergrundermittlungen stieß vielen Detektiven sauer auf. So wurde bei einem Teil der Bevölkerungsschicht oft der Eindruck erweckt, die täglichen Talkshows könnten Privatdetektive ersetzen. Umso erfreulicher ist es für private Detektive, dass die sogenannten Daily Talks der privaten Fernsehsender nach und nach fast vollständig von der Bildfläche verschwunden sind. Dies hingegen ist durchaus erstaunlich, scheint doch die Sensationslust der Deutschen nicht wirklich abzuebben.

Im Gegensatz zum Einstellen dieser Formate steht auch die zunehmende Zahl der Verbrechen und Vergehen, die Privatdetektive heutzutage zu bearbeiten haben. Angesichts zunehmender Zahlen von Schuldnern, die offenbar unauffindbar sind und ermittelt werden müssen, einer ständig wachsender Zahl an DNA Analysen zur Feststellung der Vaterschaft oder dem neuen Stalking-Gesetz – die Zahl möglicher Einsätze von Privatdetektiven und dadurch möglicher Themen für Talkshows - steigt an. So erscheint es schon seltsam, dass die Privatsender heutzutage der Boulevardpresse das Feld fast vollkommen allein überlassen, um mit Geschichten um die Sozialbetrügerin „Mallorca-Karin“ oder die Stalking-Vorfälle des Fußballprofis Christian Lell die Auflage zu steigern. Den Privatdetektiven soll es recht sein – so lässt sich die letzte verbliebene TV „Konkurrenz“ wie Matula zum Feierabend durchaus entspannter ertragen.

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Wenn der Gerichtsvollzieher dreimal klingelt…dann war der Privatdetektiv erfolgreich

Sonntag, 5. April 2009 11:33

Beschränkte sich früher das Aufgabenfeld eines Privatdetektives oft nur auf das Beschatten des untreuen Ehemannes und seiner Überführung mittels belastender Fotos, so ist das Feld des privaten Detektives in der heutigen Zeit weitaus größer. Sei es Sozialbetrug, Kindesentzug, Sorgerecht oder DNA Analyse – ein Privatdetektiv findet ein umfangreiches Betätigungsfeld vor. Dazu zählt in Zeiten von Hartz IV, der Finanzkrise und der steigenden Zahlen an Privatinsolvenzen für Detektive auch immer mehr der Bereich der Anschriftenermittlung. Immer mehr Schuldner versuchen durch immer neue Tricks von der Bildfläche zu verschwinden. Hier setzen dann oft die Ermittlungen des Privatdetektivs an.

So auch im Fall des Hannes H. Der 38jährige aus dem Großraum Köln versuchte sich als Transportunternehmer. Da er es jedoch nicht schaffte, seine Finanzen in den Griff zu bekommen, wechselte er stets den Standort seiner Firma und seiner Privatwohnung – natürlich stets beides getrennt, wie ein Privatdetektiv im Nachhinein ermittelte. Eines Tages dann flatterte dem „Großunternehmer“ mit inzwischen 9(!) verschiedenen Firmenadressen das Räumungsurteil ins Haus zwecks 8000 Euro Mietschulden und er war in einer Nacht- und Nebelaktion von heute auf morgen verschwunden. Da er sich jedoch nirgendwo neu anmeldete, blieb er „verschwunden“, was die Hauseigentümerin angesichts der 8000 Euro so nicht akzeptieren wollte. Daher beauftragte sie einen Privatdetektiv.

Der Privatdetektiv machte sich sofort ans Werk und brachte nicht nur die neue Adresse des Großschuldners ans Licht. Abgesehen von 15 weiteren Gläubigern, die auf der Suche nach Hannes H. waren, konnte der Privatdetektiv im Zuge der Anschriftenermittlung und der anschließenden Observation noch einiges mehr ans Tageslicht bringen. So hatte der Unternehmer so ganz nebenbei noch Hartz IV bezogen und auch das Insolvenzgericht freute sich über das Auftauchen von Hannes H., war er doch seit Eröffnen des Insolvenzverfahrens wie vom Erdboden verschluckt, wie der Privatdetektiv ermitteln konnte. Kaum war die Anschrift des Großschuldners ermittelt, informierte der Privatdetektiv die Hauseigentümerin, die auf der Suche nach ihm war und keine zwei Tage später schaute Hannes H. ganz verdutzt, als der Gerichtsvollzieher dreimal klingelte…

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Mitarbeiterüberwachung auf seltsame Art und Weise

Sonntag, 9. November 2008 19:52

Es ist ja bekannt, dass so manches Unternehmen seine Mitarbeiter überwachen lässt. Und eigentlich war es in diesem Jahr so, dass die Unternehmen in Verruf geraten sind. Aber ein Fall lässt erkennen, dass es auch einem Privatdetektiv passieren kann, dass er in die Schusslinie gerät. [...]

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Versicherungsbetrug – ein Wagnis das bestraft wird

Freitag, 7. November 2008 21:57

Im Laufe der Jahre bekommt man als Privatdetektiv so manchen tiefgründigen Einblick in die Machenschaften der gewöhnlichen Leute. Normale Menschen wie der Nachbar von nebenan, oder die Kassiererin im Supermarkt. Sie alle haben Gedanken, Sehnsüchte und vor allem Geheimnisse. Aber selbstverständlich bekommen nicht nur ich diesen Einblick, sondern vor allem auch die Versicherungen. Am Auffälligsten sind die Fälle hinsichtlich der Lebensversicherung. [...]

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Ehebetrug in Stuttgart

Samstag, 1. November 2008 10:04

Es gibt so manchen Mann in Stuttgart, der mindestens schon ein Mal darüber nachgedacht hat, ob er einen Detektiv mit der Beschattung seiner Frau beauftragen soll, oder nicht. Einer hat es getan, und das ist jetzt gut ein halbes Jahr her.
Es heißt nicht, dass jeder Verdacht berechtigt ist. Und das zeigt sich ganz deutlich in diesem Fall. Der Mann schickte mir zunächst eine E-Mail und wartete scheinbar schon sehnsüchtig auf meinen Rückruf. Es dauerte keine Minute als er am Telefon war. [...]

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Vorteile gegenüber Polizei und anderen Behörden

Freitag, 31. Oktober 2008 9:07

Ein Detektiv nimmt nur Aufträge an, wenn der Kunde auch ein berechtigtes Interesse an einer Ermittlung hat. Nur mal eben den Nachbarn ausspionieren wird daher wohl eher abgelehnt. Aus der Sicht der Justiz, haben Detektive keine Sonderrechte, dennoch wissen Detektive aus Erfahrung, wann sie einen Auftrag annehmen können und wann nicht. Sie kennen sich auch in den Bestimmungen des Strafgesetzbuchs hervorragend aus und können so aus dem Vollen schöpfen, wissen jedoch aber auch, wo ihre Grenzen sind. [...]

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Die Kosten der Privatdetektive

Samstag, 25. Oktober 2008 13:25

Natürlich möchte jeder, der einen Privatdetektiv beauftragt die Kostenfrage vorab klären. Selbstverständlich ist das möglich, man kalkuliert die Stundenanzahl, überlegt wie viel Personen eingesetzt werden müssen, zieht gefahren Kilometer und die Nutzung diverser Geräte hinzu.

Das alleine wirkt zwar sehr übersichtlich, aber dennoch unterscheiden sich die Preise von Fall zu Fall und vor allem auch zwischen den unterschiedlichen Detekteien. Der Stundensatz beginnt in der Regel ab 50 Euro und kann bis zu 150 Euro hoch sein. Aus diesem Grund veranschlagen manche Detektive einen Tagessatz. Dabei haben die Detektive einen größeren Spielraum, können exklusiv für diesen Kunden arbeiten, und der Auftraggeber kommt im Endeffekt auch günstiger davon. [...]

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Sherlock Holmes im Kino

Sonntag, 19. Oktober 2008 12:47

Guy Ritchie will es auch ohne Madonna schaffen. Trotzdem, dass sich Madonna und ihr Ehemann scheiden lassen, kann man dem „Verlassenen“ eine erfolgreiche Zukunft prognostizieren. Nicht nur mit dem Scheidungsgeld, nein, auch mit dem Geld, dass er mit seinem Film „Sherlock Holmes“ einspielen wird.

Der Meister der Detektiv ist eine fiktive Romanfigur des Autors Sir Arthur Conan Doyle. Er ist dafür verantwortlich, dass auch noch unsere Kindes Kinder sich für den Beruf des Detektivs interessieren. Nur leider hat der Privatdetektiv mit seinem Assistenten Watson – im Film übrigens von Jude Law gespielt – so gut wie gar nicht mit dem realen Privatdetektiv zu tun. Wir ermitteln nicht im vernebelten Moor nach irgendwelchen Mördern.

Es gibt eigentlich nur eine grundlegende Gemeinsamkeit: die Fähigkeit kombiniert zu denken und zu handeln. Die Verhältnisse zwischen Person A und Person B zu erkennen. Der Privatdetektiv muss Wege finden um Beweise zu beschaffen. Er muss den Tagesablauf seiner Zielperson genau ermitteln, um ihn dauerhaft zu jeder Tageszeit observieren zu können. [...]

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