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Wenn der Gerichtsvollzieher dreimal klingelt…dann war der Privatdetektiv erfolgreich

Sonntag, 5. April 2009 11:33

Beschränkte sich früher das Aufgabenfeld eines Privatdetektives oft nur auf das Beschatten des untreuen Ehemannes und seiner Überführung mittels belastender Fotos, so ist das Feld des privaten Detektives in der heutigen Zeit weitaus größer. Sei es Sozialbetrug, Kindesentzug, Sorgerecht oder DNA Analyse – ein Privatdetektiv findet ein umfangreiches Betätigungsfeld vor. Dazu zählt in Zeiten von Hartz IV, der Finanzkrise und der steigenden Zahlen an Privatinsolvenzen für Detektive auch immer mehr der Bereich der Anschriftenermittlung. Immer mehr Schuldner versuchen durch immer neue Tricks von der Bildfläche zu verschwinden. Hier setzen dann oft die Ermittlungen des Privatdetektivs an.

So auch im Fall des Hannes H. Der 38jährige aus dem Großraum Köln versuchte sich als Transportunternehmer. Da er es jedoch nicht schaffte, seine Finanzen in den Griff zu bekommen, wechselte er stets den Standort seiner Firma und seiner Privatwohnung – natürlich stets beides getrennt, wie ein Privatdetektiv im Nachhinein ermittelte. Eines Tages dann flatterte dem „Großunternehmer“ mit inzwischen 9(!) verschiedenen Firmenadressen das Räumungsurteil ins Haus zwecks 8000 Euro Mietschulden und er war in einer Nacht- und Nebelaktion von heute auf morgen verschwunden. Da er sich jedoch nirgendwo neu anmeldete, blieb er „verschwunden“, was die Hauseigentümerin angesichts der 8000 Euro so nicht akzeptieren wollte. Daher beauftragte sie einen Privatdetektiv.

Der Privatdetektiv machte sich sofort ans Werk und brachte nicht nur die neue Adresse des Großschuldners ans Licht. Abgesehen von 15 weiteren Gläubigern, die auf der Suche nach Hannes H. waren, konnte der Privatdetektiv im Zuge der Anschriftenermittlung und der anschließenden Observation noch einiges mehr ans Tageslicht bringen. So hatte der Unternehmer so ganz nebenbei noch Hartz IV bezogen und auch das Insolvenzgericht freute sich über das Auftauchen von Hannes H., war er doch seit Eröffnen des Insolvenzverfahrens wie vom Erdboden verschluckt, wie der Privatdetektiv ermitteln konnte. Kaum war die Anschrift des Großschuldners ermittelt, informierte der Privatdetektiv die Hauseigentümerin, die auf der Suche nach ihm war und keine zwei Tage später schaute Hannes H. ganz verdutzt, als der Gerichtsvollzieher dreimal klingelte…

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Trotz Rückgang der Kriminalität – Viel zu tun für Stuttgarter Detekteien

Montag, 23. März 2009 23:00

Obwohl Stuttgart nach wie vor zu den sichersten Städten Deutschlands gehört, ergibt sich für Detekteien in der schwäbischen Metropole nach wie vor ein umfangreiches Betätigungsfeld. Laut der aktuellen Kriminalitätsstatistik für die Baden-Württembergische Landeshauptstadt wurden 2008 täglich mehr als 150 angezeigte Delikte registriert. Deutlich wird hierbei nach Angaben des Polizeipräsidiums Stuttgart besonders die Zunahme der Jugendkriminalität. So steige insbesondere die Kriminalität von Jugendlichen unter Alkoholeinwirkung wie die jüngst veröffentlichte Statistik aufzeigt. Daraus ergibt sich auch für Detekteien in Stuttgart und Umgebung ein Betätigungsfeld das immer mehr an Bedeutung in der heutigen Zeit gewinnt – der Sicherheitsdienst. Gerade bei Festen oder auf dem Rummel scheitert oft bereits die Prävention durch fehlendes Sicherheitspersonal. Dabei sind es gerade Detekteien, die erfahrene und geschulte Sicherheitsmitarbeiter nach Paragraph 34a stellen können, um tätliche Auseinandersetzungen zu vermeiden. Manch gebrochene Nase oder ausgeschlagener Zahn, oder sogar Messer- und Schussverletzungen, hätten sich bei Einsatz von einer Detektei als Sicherheitsdienst schon im Vorfeld verhindern lassen.
Aber auch in den anderen Kriminalitätsbereichen gibt es für Stuttgarter Detekteien nach wie vor viel zu tun. So lag die Zahl der angezeigten Diebstähle in Stuttgart immer noch bei 16 000 im Jahr 2008 – fast die Hälfte davon allein in Gaststätten, Geschäften, Büros und Wohnungen. Einen erheblichen Rückgang gab es bei den angezeigten Vermögensdelikten laut der Stuttgarter Jahresstatistik. Allerdings wurden immer noch fast 13 000 Betrugsfälle, Veruntreuungen, Unterschlagungen, Urkundenfälschungen und Insolvenzstraftaten in Stuttgart begangen, die auch zur Anzeige gebracht wurden. Gerade hier ist in vielen Fällen die Mitarbeit einer erfahrenen, diskreten und zuverlässigen Detektei erforderlich, um die genauen Sachverhalte aufzuklären. Aber auch hier lohnt es sich, bereits bei einem Anfangsverdacht eine Detektei einzuschalten, um fragwürdige Sachverhalte früh zu prüfen und höhere Schäden zu vermeiden. Anhand der Kriminalstatistik wird aufgezeigt, dass es für Stuttgarter Detektive nach wie vor viel zu tun gibt abseits der klassischen Ermittlungen wie der Beschattung von Ehepartnern.

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