In Ludwigsburg ermittelten unsere LB Detektive kürzlich in einem Softwarebetrieb mit ca. 50 Angestellten. Der Geschäftsführer kam auf unsere Detektei mit dem Anliegen zu, die Machenschaften zweier Mitarbeiter aufzudecken und diese zu observieren.

Die Ausgangslage

Für das Unternehmen arbeiteten zwei Brüder als Programmierer. Sie waren schon lange nicht mehr durch ihre gute Arbeitsmotivation aufgefallen und immer wieder einmal kam es vor, dass einer der beiden seinen Arbeitsplatz früher verließ. Bei einer routinemäßigen Kontrolle der Zeitnachweise der beiden fiel auf, dass sie in den vergangenen Monaten immer mehr Überstunden angehäuft hatten, obwohl sie doch mit gewisser Regelmäßigkeit nicht an ihrem Arbeitsplatz anzutreffen waren.

Die Ermittlungsstrategie

Die auf den ersten Blick einfachste Möglichkeit, um herauszufinden, ob einer der Brüder bei seiner Zeitabrechnung betrog, war eine Observation beider Mitarbeiter. An mehreren aufeinanderfolgenden Tagen beobachteten unsere Detektive am Nachmittag, wann die beiden Brüder das Gebäude verließen. Von Montag bis Mittwoch arbeiteten beide jeweils bis ca. 17 Uhr und gingen gemeinsam nach Hause. Am Donnerstag hingegen verließ Markus M. seinen Arbeitsplatz bereits um 15.30 Uhr. Tags darauf beendete sein Bruder Stefan M. seine Arbeit vorzeitig, sogar bereits gegen 14.30 Uhr.

Arbeitszeiterfassung bringt die Lösung

Die Arbeitszeiterfassung erfolgte im Betrieb automatisiert mithilfe von Stempeluhren. Die Kontrolle der Arbeitszeitkonten in der folgenden Woche förderte Erstaunliches zu Tage: An allen fünf Tagen war in beiden Zeitkonten eine Arbeitszeit bis 17 Uhr vermerkt. Manuelle Änderungen der Eintragungen konnten nicht entdeckt werden. Dafür konnte es nur eine Erklärung geben: Eine andere Person musste für die Stempelzeiten verantwortlich sein.

Ein Vergleich der zwei Zeitkonten der zwei Mitarbeiter zeigte: An den Tagen, an denen jeweils einer der Brüder früher gegangen war, tauchten in beiden Zeitkonten jeweils Zeiten auf, die kaum um eine Minute voneinander abwichen. Deshalb erhärtete sich der Verdacht, dass die Brüder ihre Stempelkarten untereinander austauschten, sodass der jeweils andere für den Bruder ausstempeln konnte, wenn er Feierabend machte.

Auf frischer Tat ertappt

Am nächsten Tag legte sich einer unserer Detektive getarnt als Handwerker in dem Ludwigsburger Betrieb auf die Lauer. Nachdem Markus M. am Dienstag erneut früher gegangen war, kam sein Bruder Stefan M. kurz vor 17 Uhr zur Stempeluhr und zog zunächst eine Stempelkarte durch das Gerät und anschließend eine zweite. Der Detektiv stellte ihn zur Rede und bemerkte sofort die zwei Stempelkarten in seiner Hand, wovon eine auf Markus M. ausgestellt war.

Nachdem die Machenschaften der zwei Brüder aufgedeckt waren, erhielten beide wegen Arbeitszeitbetrugs die fristlose Kündigung von ihrem Arbeitgeber.

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